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Die Millenniumsziele der Vereinten Nationen
Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen acht Entwicklungsziele (Millennium Development Goals - MDG) verabschiedet, um die brennendsten Entwicklungsprobleme bis 2015 nachhaltig zu verringern.
Acht Ziele für die Welt
1. Armut/Hunger
2. Schule/Bildung
3. Frauen/Gleichstellung
4. Kindersterblichkeit
5. Mütter/Gesundheit
6. HIV/Aids
7. Umwelt
8. Globale Partnerschaft
Die OEZA unterstützt die Initiative
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit hat sich der internationalen Initiative angeschlossen und Fördermittel zur Durchführung von Projekten der entwicklungspolitischen Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu MDG-Themen in Österreich bereitgestellt. Ziel ist es, eine möglichst breite Öffentlichkeit mit den Inhalten und Interdependenzen der Entwicklungsziele bekannt zu machen und konkrete Handlungsoptionen für ihre Verwirklichung anzubieten.
Nahrungsmittel sind ungleich verteilt
Nahrungsmittel gibt es genug auf der Welt, doch sie sind extrem ungleich verteilt. Zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt, 840 Millionen hungern. Die natürlichen Ressourcen wären ausreichend, um auch bei wachsender Bevölkerung Nahrung für alle zu produzieren. Hunger entsteht oft durch Naturkatastrophen, gewaltsame Konflikte und dort, wo Menschen von ihrem Land vertrieben werden oder über zu wenig Grund und Boden verfügen. Doch Ursachen und Wirkung gehen häufig ineinander über.
Zugang zu Ressourcen schaffen
Hunger und Unterernährung haben nicht unbedingt mit einem allgemeinen Mangel zu tun. Vielmehr fehlt armen Bevölkerungsgruppen der Zugang zu Nahrungsmitteln in ausreichender Quantität und Qualität, um ein aktives und gesundes Leben zu führen. Kurzfristig können Nahrungsmittellieferungen den Hunger stillen, langfristig aber führt nur die eigene lokale und nationale Versorgung zu Ernährungssicherheit. Maßnahmen einer sozial und ökologisch verträglichen ländlichen Entwicklung schaffen die Grundlagen dafür. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit setzt Schwerpunkte in diese Richtung und hilft den Hunger zu verringern. Dies entspricht dem ersten Millenniumsziel der Vereinten Nationen.
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